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Olympic Therapeutics AG/ Phage Therapeutics GmbH sehen realistische, große Chancen auf einen erfolgreichen Exit durch Finanzierung der klinischen Phasen I – II (III) durch einen (oder mehrere) Privatinvestoren als enorm positiv, da das höchste finanzielle Risiko ( Pharma – Exit – Statistiken zeigen hohe Abbruchraten vor Phase III ) gedeckt ist. Dennoch ist der klinische Erfolg der Bakteriophagen weiterhin der Haupttreiber für das Exit-Potential.

Bewertung der Exit-Chancen

Die Erfolgschancen für einen Exit ( durch Verkauf an Big Pharma oder Lizensierung ) nach erfolgreicher Phase II ( oder III ) lassen sich wie folgt einordnen:

  • Finanzierungssicherheit
  • Marktdruck und Wirksamkeit ( Globale Zunahme von MRSA ) Pharmaunternehmen suchen dringend nach Alternativen zu Antibiotika
  • Klinisches Risiko ( FDA, EMA )
  • Pharma – Interesse ! Erfolgreicher Abschluss Phase II ( oder III ) – Studien macht das Portfolio zu einem begehrten Übernahmeziel ( Small Cap M&A, oft bereits nach Phase II) für große Pharmakonzerne, da die Kommerzialisierung bereits vorbereitet ist.

Ob eine „ Phage Genome Applikation Technology „ als eine moderne Anwendungstechnology einer synthetischen Phage (maßgeschneiderte  Phagen werden im Labor „programmiert“ auf Wirkspektrum Erweiterung , Ausschalten von Resistenzen, Erhöhung der Stabilität, Vermeidung von Toxinen, Payload-Delivery ) sinnvoll wird, werden Olympic Therapeutics/Phage Therapeutics zuvor speziell noch mit dem Eliava Institut Tiblisi, Georgien

diskutieren,  da das Geistige Eigentum ( IP ) an modifizierten Genomen deutlich attraktiver und einfacher zu schützen ist, als an natürlichen Eliava - Bio - Phagen ( natürliche , unveränderte Isolate ) Phagen ( da reine Naturprodukte laut internationalem Patentrecht nicht als Substanz patentierbar sind ) löst die Olympic Therapeutics AG ( bzw. deren Phage Therapeutics GmbH ) durch ein mehrschichtiges , KI – gestütztes Geschäftsmodell.

Statt des Organismus selbst, wird das technologische und verfahrenstechnische Ökosystem drumherum geschützt. Das Unternehmen kombiniert das historische Erbe des Eliava Institutes mit moderner westlicher IP – Strategie ( Intellectual Property ) über 5 tragenede Säulen

  • KI – gestützte Formulierungs – und Kombinationstechnologie

  • Zweckgebundener Stoffschutz (Indikationspatente)

  • Proprietäre Herstellung – und Reinigungsverfahren ( GMP und Verfahrenspatente )

  • Das Datenmonopol ( Regulatory Exclusivity ) primärer klinischer Daten

  • Exclusiver Zugang zur Quelle ( Die Eliava – Bibliothek ) Olympic besitzt Zugriff auf die weltweit größte , über 100 Jahre gewachsene Phagen – Bibliothek in Georgien

Fazit für das Exit – Szenario – Olympic Therapeutics umgeht das Verbot von „Naturpatenten“ geschickt durch den Schutz von Kombinationen, KI – Formulierungen, Indikationen und GMP – Prozessen, bedeutet für einen potentiellen Käufer ( Big Pharma oder Privatinvestor ein IP – Paket zusammen mit dem exklusiven Eliava - Zugang einen wasserdichten Markenschutz ( Economic Moat ), was den wirtschaftlichen Wert beim Exit enorm absichert.

Das Lizensierungsmodell der Olympic Therapeutics AG wandelt das wissenschaftliche Potential der Eliava – Phagen in ein hochkalibriertes, risikoarmes Geschäft mit wiederkehrenden Einnahmen ( Reccuring Revenues ) um.

Für den Privatinvestor ist dies der entscheidende Hebel, da Pharmaeinkäufer bei einem Exit ( M&A ) nachgewiesene, wiederkehrende Cashflows extrem hoch bewerten.

Das Modell basiert auf einer klassischen BSB-Plattformstrategie ( „Phage-as-a-Service“ ) aufgeteilt in 4 Erlösströme:

1. Die „ Out – Licensing „ – Strategie an Big Pharma ( Indikationslizenzen )
Olympic Therapeutics wird die Phagen Cocktails nach den klinischen Phasen ( z.B. II oder III ) nicht selbst weltweit vermarkten. Stattdessen werden exklusive Lizenzen pro Indikation und geografischer Region an große Pharmakonzerne vergeben.

  • Upfront Payments : Einmalige, oft dreistellige Millionenzahlungen bei Vertragszeichnung
  • Milestone Payments : Sukzessive Zahlungen bei Erreichen weiterere regulatorsicher  und kommerzieller Milestones
  • Wiederkehrende Lizenzgebühren ( Royalties )

2. Das „Nespresso Modell“ für personalisierte Medizin
Da Bakterien ( wie MRSA ) mutieren, müssen Phagen – Cocktails kontinuierlich angepasst werden. Hier greift das sogenannte Razor – and – Blade – Prinzip

  • Die Hardware / Plattform – KI – gestützte Diagnosesystem ausschließlich über Olympic e von Olympic Therapeutics
  • Die Software / Verbrauchsmaterial ( Recurring ) generiert kontinuierliche , monatliche Abbo - oder Bestellgebühren.

3. Exklusive Liefer – und Herstellungsgebühren ( SaaS & Supply )
Selbst wenn ein Pharmariese die weltweiten Vertriebsrechte kauft, bleibt die Olympic Therapeutics AG ( über ihre GMP – zertifizierten Produktionspartner ) der exklusive Master- Lieferant des Phagen Konzentrates.

  • Der Lizenznehmer ist vertraglich verpflichtet, das biologische Vormaterial ausschließlich über Olympic Therpeutics zu beziehen.
  • Dies sichert dem Unternehmen langfristig planbare, wiederkehrende Umsätze aus der physischen Produktion, die völlig unabhängig von den reinen Patenten sind.

4. Technologielizenzen für die KI – Plattform

Die proprietäre KI – Plattform, die zur Identifikation, Sequenzierung und Kombination von Phagen genutzt wird kann an andere Biotech – Unternehmen oder Forschungsinstitute lizensiert werden.

  • Dies erfolgt über klassische SaaS – Modelle ( Software – as -a- Service ) mit jährlichen Nutzungsgebühren, was die Bruttomargen des Unternehmens weiter maximiert und die Abhängigkeit von reinen Medikamentenerfolgen senkt.

Fazit für den Exit des Privatinvestors

  • Dieses Lizenzmodell reduziert das wirtschaftliche Risiko für den Investor drastisch. Das Unternehmen muß kein teures, weltweites Vertriebsnetz aufbauen. Zum Zeitpunkt des Exits kauft ein Investor oder ein Pharma – Konzern kein riskantes Forschungsobjekt, sondern eine voll funktionsfähige Lizenz – und Einnahmenmaschine , deren biologische Basis (die Eliava Stämme) und technologische Basis ( die KI ) perfekt ineinander greifen

Als potentielle Käufer für einen milliardenschweren Exit er Olympic Therpeutics AG ( nach erfolgreichen Phasen II oder III ) kommen primär globale  Pharmakonzerne infrage, die unter enormem Innovationsdruck im Infektionssektor stehen und verzweifelt nach Lösungen für den drohenden „ Patent – Cliff „ ( Umsatzeinbrüche durch ablaufende Patente ) suchen.

 

Aufgrund der exklusiven Eliava – Kooperation und der KI – Plattform läßt sich der Kreis der logischen M&A – Käufer ( Mergers & Acquisitions ) in drei strategische Gruppen teilen:

1. Die „Klassischen Infektiologie – Riesen" ( Die logischsten Käufer )
Diese Konzerne verfügen bereits über die globale Vertriebsinfrastruktur für Kliniken ( wo MRSA- Fälle auftreten ) und suchen händisch nach innovativen Alternativen zu versagenden Breitbandantibiotika.

° Pfizer: Trotz Post – Corona – Konsolidierung weiterhin eine der weltweit größten Akteure im Antiinfektivamarkt .

Pfizer verliert durch Patentabläufe massiv Umsatz und kauft traditionell stark im Biotechsektor ein . Ein „schlüsselfertiges Phagensystem“ gegen Krankenhauskeime passt perfekt ins Portfolio .

° GlaxoSmithKline ( GSK ): Das britische Unternehmen fokussiert sich extrem stark auf Infektionskrankheiten und Impfstoffe. GSK hat allein Anfang 2026 Milliarden für Immunologie – und Infektiologie - Biotechnologie bereitgestellt und gilt in der Branche als sehr offen für biologische ( nicht synthetische , sh. biologische Eliava Bakteriophagen ) Therapieansätze

 

° Merck & Co. ( MSD ): Merck ist führend bei schweren klinischen Infektionen ( u.a. mit starken Reserveantibiotika ) . Da bakterielle Resistenzen deren bestehende Blockbuster – Medikamente bedrohen, ist das Interesse an einer „resistenzfreien“ Technologie wie den Eliava Naturphagen ( sh. Olympic Therapeutics AG – Liefervertrag mit Eliava seit 2020 ) zur Absicherung der Marktführerschaft extrem hoch.

2. Die „Technologie- Plattform – Aufkäufer"

Diese Unternehmen kaufen Biotechnologie nicht nur wegen eines einzelnen Medikamentes,

sondern wegen der zugrunde liegenden technologischen Plattform ( wie der diskutierten KI - Kombinationstechnologie von Olympic Therapeutics ):

° Roche: Der Schweizer Nachbar ( Sitz in Basel ) ist der König der personalisierten Medizin und Diagnostik . Das „ Nespresso - Modell“ von Olympic – Therapeutics ( Klinik testet Bakterium > bestellt exakt passenden Phagen Cocktail ) deckt sich zu 100 % mit Roches langfristiger Unternehmensstrategie. Zudem verfügt Roche über die nötige Finanzkraft für Schweizer Mega – Deals.

° Eli Lilly: Aktuell das wertvollste Pharmaunternehmen der Welt, das Anfang 2026 bereits mehrere Milliarden – Übernahmen im Biotechnologie – Sektor getätigt hat. Lilly sucht permanent Plattformen, die durch KI validiert sind, um neue Märkte außerhalb von Adipositas und Diabetes zu besetzen.

3. Aggressive „Nischen – Jäger" ( Mid – Cap – Pharma )

° Ipsen: Der französische Pharmakonzern befindet sich mitten in einer massiven Einkauftour und hat Mitte 2026 angekündigt, über 2,5 Milliarden Dollar für gezielte Biotechnologie – Zukäufe bereitzuhalten, um Nischen – Indikationen und schwere Infektionen ( z.B. bei Organtransplantationen ) zu besetzten.

° Gilaed Sciences: Bekannt für die extrem erfolgreiche Vermarktung von Nischen – antiviralen und antibakteriellen Therapien. Sie besitzen die nötige Aggressivität um ein hochinnovatives Projekt wie Phage Therpeutics GmbH ( sh. olympic Therapeutics AG ) komplett einzugliedern.

Wie läuft ein solcher Exit für den Investor konkret ab ?

  • Ein Privatinvestor muss bei der Olympic Therapeutics AG in der Regel  nicht bis zur finalen Marktzulassung warten, um Kasse zu machen. Typischer Weise erfolgt der Exit als „ Trade Sale „ ( Komplettverkauf ) direkt nach dem Vorlegen der Klinischen Phase – II -  Daten ( Proof of Concept ). Zu diesem Zeitpunkt steht fest, das die Eliava – Phagen im westlichen Patienten wirken . Der Käufer ( z.B. Pfizer oder GSK ) übernimmt dann die extrem teure Phase – III – Studie ( für die Olympic Therapeutics AG bereits eine 3. Finanzierungsrunde von ca.  25 Millionen EUR eingeplant hat ) und rollt das Projekt global aus.


    Wichtig! Da Phagen des Eliava – Institutes als Naturphagen über eine extrem hohe biologische Sicherheit verfügen

    Fallen die Phase – I – Studien oft schlanker aus als bei toxischen synthetischen Wirkstoffen. Das Phagenmaterial selbst macht in der klinischen Forschung ( im Gegensatz zu Synthesechemikalien ) dank der exklusiven Verträge der Olympic Therapeutics AG mit dem Eliava Institut historisch gesehen den kleinsten Teil der Kosten aus. Der Löwenanteil entfällt auf die klinische Durchführung im Krankenhaus ( CRO Monitoring, GMP – Freigabe ).

     

    1. Klinische Phase I ( Fokus : Sicherheit & Verträglichkeit )   

  • Probanden : 20 – 40 Probanden ( aufgeteilt auf MRSA Haut-Wundinfektion und VAP – Sicherheitskohorten )
  • Kosten für Eliava – Phagenmaterial: ca. 50.000 – 100.000 EUR ( Die Replikation und Bereitstellung der Masterstämme aus Tiflis ist relativ kostengünstig).
  • Gesamtkosten Phase I : Ca. 1,5 Mio. EUR bis 3,0 Mio. EUR ( beinhaltet regulatorische Einreichung, GMP - Zertifizierung der ersten Chargen und die klinische Überwachung der Probanden).


    2. Klinische Phase II ( Fokus Wirksamkeit & Dosierung / Proof of Concept )

    Hier wird die therapeutische Wirkung erstmals direkt an akut erkrankten Patienten im Krankenhaus ( Intensivstation für VAP , Isolierstation für MRSA ) getestet. Dies ist die wichtigste Phase für den Investor , da ein Erfolg hier den Exit einleitet.

  • Benötigte Probanden 150 – 250 Patienten ( multizentrisch, d. h. aufgeteilt auf mehrere europäische Kliniken ).
  • Kosten für Eliava Phagenmaterial :  Ca. 200.000 – 400.000 EUR ( aufgrund der höheren benötigten Volumina und der personalisierten  Anpassung der Cocktails ) .
  • Gesamtkosten Phase II: Ca. 6,0 Mio. EUR – 12,0 Mio. EUR ( Hohe Kosten durch das Management schwer kranker VAP – Patienten auf der Intensivstation und das intensive bakterielle Monitoring der MRSA – Stämme ) .


    3. Klinische Phase III ( Fokus : Statistischer Nachweis für die Zulassung )

    Die finale Großstudie vor der Marktzulassung. Sie dient dem statistischen Nachweis , dass der Phagen – Cocktail der Standarttherapie ( Reserven Antibiotika ) überlegen oder mindestens gleichwertig ( Non – Inferiority ) ist.

  • Benötigte Probanden 600 – 1.200 Patienten ( internationale placebokontrollierte Doppelblindstudie ) .

  • Kosten für Eliava -  Phagenmaterial : Ca. 1,0 Mio. EUR – 2,0 Mio. EUR
    ( Großmengenproduktion unter strenger GMP – Überwachung ) 

  • Gesamtkosten Phase III : Ca. 25,0 EUR – 40,0 Mio. EUR (Diese Phase entspricht exakt der von Olympic Therpeutics AG avisierten fortgeschrittenen Finanzierungsrunde von ca. 25,0 Mio. EUR, die oft schon durch den Exit – Partner getragen wird).

Warum sind die Gesamtkosten im Vergleich zu BIG Pharma so niedrig?

Klassische Pharma – Entwicklungen in Phase III kosten oft über 100,0 Mio. EUR. Bei den Eliava Phagen von Olympic Therapeutics entfällt jedoch jedes Risiko des „ Herumratens „ bei der Dosierung und die Abbrecherquote durch plötzlich toxische Nebenwirkungen ist nahezu NULL . Zudem erlaubt das Targeting von Orphan – Krankheiten oder schweren Krankenhauskeimen (MRSA/VAP) of beschleunigte Zulassungsverfahren (Fast Track) mit kleineren Patientengruppen.